Herzlich Willkommen auf unserer Internetseite!

 

Wir als Mitglieder der Wählergruppe

ZUKUNFTSFÄHIGES ODERNHEIM (ZufO)

Liste Gründonner 

 

freuen uns über Ihr Interesse an unseren Ideen und deren Umsetzung.  Wir wollen auf diesen Seiten versuchen, einen Überblick über Inhalte und Aktionen unserer Gruppe zu geben. Sie haben die Möglichkeit, sich darüber zu informieren und uns Ihre eigenen Gedanken und Meinungen zu senden. Es gibt viel zu tun und wir laden Sie dazu ein, sich am Dorfentwicklungsprozess aktiv zu beteiligen! Sprechen Sie uns an!

Machen Sie mit!  

 

 

AKTUELL

Eine gute Möglichkeit zum Mitmachen ist

am Freitag, 12. Mai 2017 ab 18 Uhr auf dem Marktplatz in Odernheim am Glan. Wir laden ein zum Umtrunk. Das gesellige und bürgerschaftliche Treffen steht unter dem Motto "Wir geben einen aus, einfach so". Es bietet neben freien Getränken die Möglichkeit, sich über das  aktuelle Dorfgeschehen wie Römervilla, Hildegard, Dorfladen, Baustellen, Park- und Bolzplätze oder LED-Straßenbeleuchtung zu unterhalten. Bitte  gebt die Einladung auch an andere Bekannte, euren Nachbarn oder wen ihr  sonst noch so auf der Straße trefft, weiter. Wir  hoffen auf rege Teilnahme und auf einen geselligen Austausch zwischen  allen OdernheimerInnen.

 

 

April 2017

Mensch Flüchtling

Emmanuel Mbolela war zu Gast im Odernheimer Gemeindehaus und wurde von einer interessierten 20köpfigen Gruppe erwartet. Der Odernheimer Pfarrer Dietmar Schultz-Klinkenberg begrüßte die Runde und bedankte sich bei Herrn Mbolela für seinen Besuch. Günter Schönegg, selbst beruflich häufig in afrikanischen Ländern unterwegs, fungierte als Moderator und Übersetzer durch den Abend. In einer einführenden Vorstellungsrunde entfaltete sich die Neugier auf die Begegnung, die Beziehung und den Austausch zu einem geflüchteten Menschen und zu seinem Schicksal. Emmanuel Mbolela erzählte eindrücklich von seiner politisch aktiven Arbeit in der demokratischen Republik Kongo, wo er brutal unterdrückt wurde. Er beschrieb sein Heimatland als reich an Bodenschätzen und Edelmetallen, die fast ausschließlich von europäischen Konzernen abgebaut werden. Die Einheimischen selbst haben nichts von diesem Reichtum. Seit der digitalen Revolution hat diese Ausbeutung nochmals zugenommen, da besonders unsere mobilen Geräte diese Rohstoffe brauchen.  Mbolelas sechsjährige Flucht bis nach Marokko ist von schrecklichen Erlebnissen der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins gekennzeichnet. Als besonders traumatische Ereignisse beschreibt er die permanente Unterdrückung, Entrechtung und vor allem Vergewaltigung von mitreisenden Frauen und Mädchen. Nach vierjährigem illegalen Aufenthalt in Marokko eröffnete sich für ihn eine Möglichkeit der Ausreise in die Niederlande. Dort erlebte er mehr Freiheit als vorher, allerdings auch wiederum eine extreme Ausbeutung von Migranten. Zur Unterstützung weiterhin flüchtender Menschen schrieb er das Buch „Mein Weg vom Kongo nach Europa – Zwischen Widerstand, Flucht und Exil“ und gründete einen Verein zur Unterstützung flüchtender Frauen und Mädchen, der ein Frauenhaus in Marokko aufgebaut hat. Das Buch ist äußerst lesenswert und macht vor allem klar, dass für Geflüchtete in und aus afrikanischen Ländern keine Rückkehr möglich ist. Emmanuel Mbolela studiert nun ein zweites Mal in den Niederlanden, da sein kongolesisches Diplom nicht anerkannt wurde. Außerdem reist er als Buchautor durch verschiedene europäische Länder. Er stößt unausweichliche Debatten über Fairness, Hoffnung und Gewissen an und darüber waren die interessierten OdernheimerInnen dankbar.

Der Arbeitskreis Dorfladen trifft sich

am Dienstag, den 28.03.2017 um 20:00 Uhr in der Gaststätte zum güldenen Löwen in der Hauptstraße in Odernheim.
 
Der Gemeinderat hat auf Initiative des Arbeitskreis Dorfladen beschlossen die M-Punkt RLP mit der Durchführung einer Machbarkeitsstudie für einen Dorfladen in Odernheim zu beauftragen. M-Punkt RLP ist eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um Dorf- und Nachbarschaftsläden in Rheinland Pfalz. M-Punkt RLP betreut Dorfläden von der Idee bis zu Eröffnung. Es ist wichtig, die Arbeit des M-Punkt RPL in Odernheim, mit dem Arbeitskreis Dorfladen zu unterstützen. 

Wir wollen uns gemeinsam über das weitere Vorgehen beraten und uns weiter über Dorfläden informieren. Alle Interessierte sind gerne eingeladen. Wir freuen uns über jede Unterstützung.

 

 

 

März 2017

 

Erklärung zum Antrag der Liste Gründonner zur Umbenennung der Straße "Hildegardisweg" im Neubaugebiet "Lettweilererweg" zu einem Straßennamen, der zu den dortigen römischen Funden aus dem 2.-4. Jahrhundert passt, z.B. "Auf der Römervilla" oder "zur Römervilla in der Gemeinderatssitzung vom 21. Februar 2017

 

In der Gemeinderatssitzung am 21. Februar 2017 wurde sich mit dem Antrag einer Straßenumbenennung in Odernheim befasst. Unter der  noch nicht bewohnten neuen Straße "Hildegardisweg" wurden römische Funde ausgegraben, die ca. 1800 Jahre als sind. Es handelt sich dabei um die Nebengebäude einer "Villa Rustica", einem alleinstehenden Bauernhof. Das Hauptgebäude befindet sich wahrscheinlich unter einigen noch nicht begrabenen Baugrundstücken. Viele Odernheimer Bürgerinnen und Bürger sind fasziniert von den "alten Steinen", Mauern, Böden, Fliesen oder Kanälen. Nur erahnen lässt sich, wie und wo auf diesem Gelände gewohnt, gelebt und geschafft wurde. Da aber die finanzielle Situation von Land, Kreis und Ortsgemeinde keine freiwilligen Ausgaben für eine Erhaltung der Ausgrabungen zulässt, wurde vielerorts in Odernheim überlegt, wie solch ein Fund trotzdem gebührend Achtung erhält. Eine Umbenennung der Straße in "Zur Römervilla" oder mit einem ähnlichen Namen der noch nicht bewohnten Straße hätte keine Kosten verursacht und wäre eine Möglichkeit gewesen. Deshalb haben wir diesen Antrag parallel zu einem ähnlichen Antrag der SPD gestellt. Es wurde ca. 300 Unterschriften für die Umbenennung in der Bevölkerung gesammelt.

Während der Sitzung wurde betont, dass es sich um eine sachliche Auseinandersetzung halten soll. Wir haben unsere sachlichen Argumente vorgetragen ebenso wie die SPD-Fraktion. Für den "Hildegardisweg" sprach aus unserer Sicht nur der Bürgerantrag der dort Bauwilligen.

Unser Antrag wurde allerdings mit Vorwürfen lächerlich gemacht, die nicht nur rufschädlich, sondern vor allem falsch waren, und die von den Gegnern der Umbenennung nicht hinterfragt, sondern willkommen geheißen wurden. Hier wurde auf Kosten der Sachlichkeit eine große Chance verpasst, was den meisten der Abstimmenden wahrscheinlich sogar klar war. Die Frage ist nur, haben wir  dies in unserem Ort Odernheim am Glan nötig? Müssen wir solche Entscheidungen mit unsachlichen Machtspielen treffen?

Schade und erbärmlich  ist vor allem, dass diejenigen, die öffentlich Gerüchte zu Lasten unserer ernst gemeinten Vorschläge und Aktionen streuen, sich nicht auch öffentlich zur Klarstellung aufgerufen fühlen.

 

 

 

 

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